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Vita
 
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Es muss im Jahr 1963 gewesen sein, als ich mit Modellbau anfing.

Ich baute einen Saloon, ein Gefängnis, eine Bank, eine Postkutsche und eine Eisenbahn  alles aus Wellpappe (Kartons) . Die Bevölkerung bestand aus Stoffaffen, der Maßstab war 1:10. Ich erinnere mich auch an eine Ausstellung, die in meiner Kiste für Bauklötze stattfand . Gezeigt wurden selbst gemalte Miniatur-Streifenbilder nach Günter Fruhtrunk. Die Informationen dazu bekam ich von meiner Mutter, die mich auf viele Ausstellungen mitnahm. Zu dieser Zeit war Köln die Hochburg für Happenings und Fluxus, eine Kunstrichtung, die für einen Heranwachsenden sehr aufregend war.

Im Jahr 1971 begann ich eine Lehre als Architektur-Modellbauer. Nach Feierabend imitierte ich das Gitarrenspiel auf einer Reißschiene, und mein Freund spielte Schlagzeug  mit Kochlöffeln auf Kissen.

Das Interesse an Musik war geweckt. The Can war meine Lieblingsband.

Ab 1982 studierte ich Malerei bei Professor Bernd Koberling in Hamburg. 1992 war ich Mitbegründer der Projektgalerie SOMA in Berlin.

Aus Bildern wurden Reliefs und seit 1998 Modelle. Freddys Appartement war mein erstes Modell, das ich zur Kunst erklärte. Konzert für ein Modell hießen weitere Ausstellungen mit Modellen. 2002 baute ich das Weißhauskino in Köln - eine Jugenderinnerung im Maßstab ca. 1:100 und bespielte es in einer Galerie u.a. mit Jaki Liebezeit und Günter Schickert.

Gleichzeitig zu den Konzertmodellen entstanden Arbeiten mit s/w-TV-Geräten aus Kunststoff. Der Fernseher beleuchtet die Innenraumwelten, und die Modelle beginnen zu leben.

Seit einiger Zeit arbeite ich wieder mit Wellpappe. Durch Längsschneiden, Querschneiden, Schrägschneiden und Aufeinanderschichten lassen sich die verschiedensten Strukturen herstellen. Wellpappe ist aus sich heraus ein architektonisches Material.

Fertig gestellt sind die Modelle Hochhaus mit umgebender Stadt, Ostkreuz, Bechtoldshofen (Modell im Modell), Allstadt (nach Kubricks 2001) und viele mehr. Stadt und Architektur sind Themen, die mir immer wichtiger werden. Modelle erlauben mir den Überblick und Einblick den Zugang zur Wirklichkeit.

 

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